7. Februar 2015

Politischer Frühschoppen in Bad Dürrenberg

Bürgermeisterkandidat der LINKEN Steffen Jany lädt ein

Zum ersten politischen Frühschoppen hatte Bürgermeisterkandidat Steffen Jany am 07.02.15 von  11.00- 13.00 Uhr ins "Haus des Volkes" Bad Dürrenberg eingeladen. Die Veranstaltungsidee war im Dezember 2014 aus der Tatsache entstanden, dass es seit Jahren keine Neujahrsempfänge mehr  gab. Es galt also eine Alternative zu schaffen, wo Vertreter aus Politik und Wirtschaft mit Vereinen und interessierten Bürgern ins Gespräch kommen, um Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu schaffen.  

Für Bad Dürrenberg selbst eine neue Art von Veranstaltung,  die es so in der Vergangenheit noch nicht gab. Insofern waren auch die Erwartungen der Gäste von unterschiedlicher Natur. So wollten die Einen ein politisches Feuerwerk mit Erläuterungen zu den Wahlkampfzielen in Form einer Podiumsdiskussion erleben, andere kamen aus reiner Neugier zur Veranstaltungsart und zur Person des Kandidaten, die Mehrzahl der Gäste jedoch, dem eigentlichen Zweck folgend, zum regen Gedankenaustausch in entspannter Atmosphäre. 

Eine Zielgruppe war offensichtlich ganz verunsichert. Die Ärzteschaft. Von dort kam leider überhaupt kein Feedback. Eigentlich schade, jedoch auch verständlich. Wurde diese doch  in den letzten Jahren  nie gesondert bedacht oder erwähnt.  Und gerade hier sieht Jany einen wichtigen Faktor für die Lebensqualität der Bürger in Bad Dürrenberg. Die Sicherung der medizinischen Versorgung, sieht man nur mal auf die Altersstruktur in der Stadt, ein wichtiger Faktor. Gesundheits- und altersbedingte Nachfolgethemen werden in den nächsten Jahren auf die Praxen  zukommen. Von daher heißt es rechtzeitig miteinander ins Gespräch kommen. Welche Voraussetzungen und Bedingungen können beispielsweise seitens der Stadt geschaffen werden, um junge Ärzte für unseren Standort zu begeistern? Wie attraktiv ist letztlich Bad Dürrenberg, um hier eine Praxis zu übernehmen oder zu gründen?

Ansonsten waren die Themen der Besucher  breit gefächert. Angefangen vom weiteren Bestand der Grundschule in Tollwitz, über die zukünftige Förderung des Sports in der Stadt, die Vernetzung der Betriebe im Rahmen des Tourismusprogramms bis hin zur künftigen Gestaltung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung  des Brunnenfestes u.v.a.m.

Unter den Gästen weilte auch der Kandidat  der CDU - Christoph Schulze. Dieser nutze ebenfalls die Gelegenheit zum Gespräch mit den anwesenden Besuchern. Jany und er stellten schnell fest, dass eine Vielzahl von  Schnittpunkten in beider Wahlzielen vorhanden sind.  Unabhängig vom jeweiligen Wahlerfolg wird hier noch einmal deutlich, dass man mit Sachverstand und  Augenmaß auch parteiübergreifend an einer zielführenden Lösung arbeiten kann.

Abschließend sollen noch einmal die vielen fleißigen Helfer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, erwähnt werden.  Unser Dank gilt der Landtagsabgeordneten Angelika Hunger, den Mitgliedern des Kreis- und Ortsverbandes der Linken, dem  ehemaligen Jugendblasorchester Großkorbetha, dem Team des Cafe "Kaffekanne" sowie den Angehörigen und Freunden des Kandidaten.

Der Mehrerlös aus dem Verkauf der Getränke und Speisen in Höhe von 50 Euro wird dem gemeinnützigen Verein Lebenshilfe e.V. als Spende übergeben.

Abschließend unser Fazit. Für den Start war die Veranstaltung ein Erfolg. Viele Themen wurden im direkten Dialog diskutiert, Folgetermine für einen individuellen Austausch mit dem Kandidaten  vereinbart. An der Teilnehmerzahl können wir künftig noch arbeiten.

Und provokant unterstellt, hat die Anmeldung unserer Veranstaltung bei der Stadtverwaltung eine Initialzündung zur Durchführung eines eigenen Neujahrsempfangs bewirkt. Von daher sind wir unserem Slogan auf der Einladung gerecht geworden. "Bewegung kommt von Links!"  Von nun an gibt es hoffentlich wieder Neujahrsempfänge oder zumindest  weitere Politische Frühschoppen!