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            <title>DIE LINKE. Kreisverband Saalekreis: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Kreisverband Saalekreis</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 01:57:08 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-212155</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 11:21:00 +0200</pubDate>
                <title> Familienfest zum 1. Mai auf der Kliaplatte in Merseburg – mit Janina Böttger und Bodo Ramelow  </title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/familienfest-zum-1-mai-auf-der-kliaplatte-in-merseburg-mit-janina-boettger-und-bodo-ramelow/</link>
                <author>Richard Höhne</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreisverband Die Linke Saalekreis lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum traditionellen Familienfest anlässlich des 1. Mai ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 1. Mai 2026, von 13:00 bis 16:00 Uhr auf der Kliaplatte in Merseburg statt.</p>
<p>Als Linke kämpfen wir für faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine Wirtschaft, die den Menschen dient – nicht andersherum. Daher dürfen wir zum Tag der Arbeit nicht fehlen.</p>
<p>Bei Kaffee und Kuchen, Live-Musik und einem bunten Programm für Kinder und Erwachsene erwartet die Gäste ein abwechslungsreicher Nachmittag für die ganze Familie. Neben dem geselligen Beisammensein stehen auch politische Reden auf dem Programm.&nbsp;</p>
<p>Als besondere Gäste werden die Bundestagsabgeordneten <strong>Janina Böttger</strong> und <strong>Bodo Ramelow</strong> erwartet, sowie die <strong>Landratskandidatin Kerstin Eisenreich</strong>, die in ihren Reden aktuelle politische Themen aufgreifen werden.&nbsp;</p>
<p>Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-211905</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 22:04:06 +0100</pubDate>
                <title>Landratsamt? Wir kommen!</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/landratsamt-wir-kommen/</link>
                <author>Richard Höhne</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Landratsamt? Wir kommen!</strong></p>
<p>Mit <strong>Kerstin Eisenreich</strong>, für den Saalekreis.</p>
<p>Am 7. Juni 2026 wird im Saalekreis der Landrat / die Landrätin neu gewählt. Die Linke Saalekreis freut sich energisch und motiviert, den Wahlkampf zu eröffnen. Am <strong>5.2.</strong> beginnt unser Kampf für soziale, demokratische und bürgernahe Politik im Kreis, mit einem feierlichen <strong>Wahlkampfauftakt</strong>. <strong>Ab 10 Uhr</strong> starten wir auf der <strong>Kliaplatte in Merseburg </strong>gemeinsam mit starken Stimmen an Kerstins Seite.&nbsp;</p>
<p>Der Vorsitz der Fraktion die Linke im Bundestag <strong>Sören Pellmann</strong>, Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende <strong>Janina Böttger</strong>, sowie die Vorsitzende der Fraktion die Linke im Landtag Sachsen-Anhalt und designierte Spitzenkandidatin für die Landtagswahl<strong> Eva von Angern</strong>, werden die Veranstaltung mit motivierenden Worten und klarer Haltung begleiten.&nbsp;</p>
<p><strong>Und im Mittelpunkt steht Kerstin Eisenreich - unsere Kandidatin für das Landratsamt.</strong></p>
<p>Kerstin steht für kommunale Erfahrung, soziale Verantwortung und eine Politik, die nah bei den Menschen ist. Für einen Saalekreis, in dem niemand vergessen wird, öffentliche Daseinsvorsorge gestärkt wird und Entscheidungen transparent und gerecht getroffen werden.</p>
<p><strong>Von 10 bis 13 Uhr</strong> haben alle Menschen Zeit, <strong>Kerstin kennenzulernen</strong>. Gegen <strong>12.15 Uhr</strong> wird es eine <strong>offene Runde</strong> geben, in der jeder und jede <strong>seine Fragen</strong> öffentlich an Kerstin stellen kann.&nbsp;</p>
<p>Außerdem mit dabei, die wunderbaren Genossinnen und Genossen aus dem Kreisverband, die mit warmem Tee und vegetarischen Würstchen alle Gäste gut versorgen werden.&nbsp;</p>
<p><strong>Wir freuen uns auf euch!</strong></p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-211742</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 18:20:19 +0100</pubDate>
                <title>Linke stellt Kandidat:innen zur Landratswahl und zur Landtagswahl auf</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/linke-stellt-kandidatinnen-zur-landratswahl-und-zur-landtagswahl-auf/</link>
                <author>Richard Höhne</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag, 29.11.2025, hat die Linke Saalekreis Kerstin Eisenreich einmütig zur Kandidatin für die Landratswahl gewählt. Sie möchte, dass alle Menschen gute Lebenschancen im Saalekreis haben. Die Sicherung des kreiseigenen Klinikums, Gesundheitsangebote in der Fläche, Ausbau des ÖPNV, gute Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler sind nur einige Themen, die Eisenreich angehen will. Dabei hat sie die Wirtschaft und auch die Landwirtschaft unter den Herausforderungen des sozial-ökologischen Wandels im gesamten Saalekreis im Blick. Das gilt auch für die Vorbildfunktion des Landkreises bei erneuerbaren Energien, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung sowie regionaler Wertschöpfung.</p>
<p>In weiteren Wahlversammlungen wurden die Direktkandidat*innen für die Wahlkreise 29, 32, 33 und 34 gewählt.</p>
<p>Für den Wahlkreis 29 (Saalekreis) tritt Isabell Anton an, im Wahlkreis 32 (Querfurt) Andreas Tschurn, im Wahlkreis 33 (Merseburg) Martin Meier und im Wahlkreis 34 (Bad Dürrenberg-Saalekreis) Julia Mayer.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-211288</guid>
                <pubDate>Fri, 02 May 2025 09:19:03 +0200</pubDate>
                <title>Kein Platz für völkischen Nationalismus unter schwarz-rot-goldener Fahne!</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/kein-platz-fuer-voelkischen-nationalismus-unter-schwarz-rot-goldener-fahne/</link>
                <author>Alexander Sorge</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Mittwoch, 7. Mai 2025, will die AfD im Kreistag Saalekreis einen Antrag durchsetzen, der eine ganzjährige Beflaggung aller öffentlichen Gebäude mit der Deutschlandfahne vorsieht – einschließlich aller Schulen im Landkreis.</p>
<p>Dazu erklären die Mitglieder der Partei Die Linke im Kreistag Saalekreis:</p>
<p><strong>„Was hier scheinbar harmlos daherkommt, ist in Wahrheit ein Angriff auf unsere demokratische Erinnerungskultur. Der Antrag stammt von Dr. Hans-Thomas Tillschneider – einer zentralen Figur des extrem rechten 'Flügels' der AfD.<br> Es geht der AfD nicht um Respekt vor unserem Staat, sondern um die schleichende Normalisierung völkisch-nationaler Ideologie.“</strong></p>
<p>Die schwarz-rot-goldene Fahne ist ein Symbol der Freiheit – sie darf nicht zur Kulisse für eine autoritäre Geschichtsumdeutung werden. Gedenktage wie der 8. Mai oder der 27. Januar verlieren ihre besondere Bedeutung, wenn Symbole des demokratischen Widerstands in einen banalen Alltagsgegenstand verwandelt werden.</p>
<p>Aktuelle Studien zeigen, wie ernst die Lage ist: Erstmals befürwortet laut der gestern veröffentlichten <strong>MEMO-Studie 2025</strong> eine Mehrheit der Bevölkerung eine sogenannte „erinnerungspolitische Wende“. Eine Verschiebung, die die AfD gezielt befeuert.</p>
<p>Wer glaubt, Menschen, denen Hoffnung, Anerkennung, Respekt und Zukunftsperspektiven fehlen, mit nationalem Stolz abspeisen zu können –<br> der hat aus unserer Geschichte nichts gelernt.</p>
<p>Das ist nicht Fürsorge für die sogenannte „Volksseele“ – das ist Zynismus auf offener Bühne.</p>
<p><strong>„Die AfD betreibt eine politische Umdeutung: Statt kritischer Erinnerung und Auseinandersetzung will sie einen neuen, kritiklosen Nationalstolz etablieren.<br> Unsere Schulen sollen dabei als Bühne für diese Ideologie missbraucht werden – das werden wir nicht zulassen.“</strong>, so Alexander Sorge.</p>
<p>Unsere Fraktion wird den Antrag entschieden ablehnen und erwartet, dass sich auch alle demokratischen Fraktionen klar gegen diesen durchschaubaren Versuch der Geschichtsumdeutung positionieren.</p>
<p><strong>„Wer heute gemeinsam mit Tillschneider für Dauerbeflaggung stimmt, macht sich zum Steigbügelhalter eines gefährlichen politischen Projekts.<br> Erinnerung braucht Bewusstsein – nicht Dauerbeflaggung. Das gilt besonders einen Tag vor dem 80. Jahrestag der Befreiung.“</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Kreistagsfraktion Saalekreis</category><category>Kreisverband Saalekreis</category><category>Saalekreis</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-211284</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 11:13:28 +0200</pubDate>
                <title>Dow-Rückzug wäre ein harter Schlag – Die Linke ist solidarisch und fordert industriepolitischen Kurswechsel, auch mit öffentlichen Investitionen</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/dow-rueckzug-waere-ein-harter-schlag-die-linke-ist-solidarisch-und-fordert-industriepolitischen-kurswechsel-auch-mit-oeffentlichen-investitionen-1/</link>
                <author>Janina Böttger, Stefan Hartmann, Sören Pellmann</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der US-Konzern Dow <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/dow-chemical-schliessung-stilllegung-boehlen-schkopau-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">will möglicherweise zentrale Anlagen im mitteldeutschen Chemiedreieck stilllegen</a>. Betroffen wären Böhlen in Sachsen und Schkopau in Sachsen-Anhalt. Dadurch sind hunderte Industriejobs in Gefahr, die Zukunft der Standorte wäre fraglich. <a href="https://investors.dow.com/en/news/news-details/2025/Dow-Reports-First-Quarter-2025-Results/default.aspx" target="_blank" rel="noreferrer">Dow begründet die Maßnahme</a> mit wirtschaftlichem Druck und strukturellen Standortnachteilen: Die Nachfrage sei schwach, Energie- und Rohstoffkosten seien hoch. Allerdings hat Dow erst in diesem Monat eine Dividende von 2,46 Euro pro Aktie ausgeschüttet, was einer Dividendenrendite von fast zehn Prozent entspricht. Die <strong>Co-Vorsitzende Janina Böttger der Partei Die Linke Sachsen-Anhalt</strong>, erklärt:</em></p>
<p>„Wir stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft IG BCE. Proteste und Widerstand gegen die Pläne von Dow sind richtig. Nötig ist der Schulterschluss von Beschäftigten, Politik und Zivilgesellschaft. Nur mit einer starken gewerkschaftlichen Stimme können solche Standortentscheidungen sozial abgefedert oder sogar verhindert werden.</p>
<p>Die neue Bundesregierung muss umgehend handeln. Die im Koalitionsvertrag angekündigte Chemieagenda 2045 kommt viel zu spät, wenn schon heute zentrale Standorte wegbrechen. Wer künftig das Wirtschaftsressort führt, muss die Zukunft der Chemiebranche – insbesondere im Osten – zur Chefsache machen. Wir werden das Thema im Bundestag und in den Landtagen auf die Tagesordnung setzen: Die Chemieindustrie braucht eine tragfähige, langfristige industriepolitische Strategie. Strukturwandel darf kein Synonym für industrielle Wüste werden. Das mitteldeutsche Revier braucht Planungssicherheit, günstige Energie und staatliche Investitionen – nicht einen kalten Rückzug multinationaler Konzerne.“</p>
<p><strong>Stefan Hartmann, Vorsitzender der Linken in Sachsen</strong>, fügt hinzu:</p>
<p>„Die Ankündigung von Dow kommt zur Unzeit. Wir wollen verhindern, dass Ostdeutschlands deindustrialisiert wird. Ein Rückzug von Dow wäre nicht nur für Arbeitsplätze und die regionale Unternehmensstruktur fatal, sondern hätte demokratiegefährdende Folgen. Die Abschaltung des Crackers in Böhlen hätte erhebliche Auswirkungen auf ganze Produktionsketten und die gesamte Region.</p>
<p>Die Landesregierungen von Sachsen und Sachsen-Anhalt müssen schnell reagieren und Druck auf den Konzern sowie die Bundesregierung aufbauen. Ohne industriepolitische Strategie und planbare Energiekosten werden Konzerne immer wieder Argumente finden, um Jobs zu vernichten. Oft genug sind Managementversagen und Aktionärsinteressen die eigentlichen Krisenursachen. Wie VW hat auch Dow hohe Dividenden gezahlt anstatt mit diesem Geld Arbeitsplätze zu erhalten.</p>
<p>Das mitteldeutsche Revier muss Energieregion bleiben, sonst fällt immer mehr industrielle Produktion weg. Energie wird aber nur bezahlbar sein, wenn wir erneuerbare Quellen konsequent nutzen. Das erfordert massive Investitionen, die auch durch Kreditaufnahme der Länder abzusichern sind. Die Grundgesetzänderung schafft dafür Spielraum. Als Übergangslösung fordert Die Linke schon lange einen Industriestrompreis.“</p>
<p><strong>Sören Pellmann, Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag</strong>, erklärt abschließend:</p>
<p>„Dow ist ein weiteres Beispiel dafür, wie internationale Konzerne sich aus der Verantwortung stehlen und ganze Regionen im Stich lassen.​ Umso dringlicher müssen wir eigenständige industrielle Kompetenzzentren aufbauen, so weit das möglich ist. Die Bundesregierung darf den Osten nicht fallen lassen! Nötig ist ein Transformationsfonds, der den sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft voranbringt. Diese Investitionen würden regionale Wertschöpfung stärken, die Abhängigkeit von Konzernzentralen reduzieren und unser Land in Richtung Klimaneutralität voranbringen.</p>
<p>Die Linke unterstützt die Forderungen nach Standortsicherung, Mitbestimmung und einer aktiven Industriepolitik im Sinne der Beschäftigten. Schließungen wären die Folge der verfehlten Energie- und Industriepolitik der Bundesregierung:&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/088/2008855.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Schon im November 2023 hat Die Linke im Bundestag gefordert, Strom für die Industrie bezahlbar zu machen</a> und mit öffentlichem Geld&nbsp;in grüne Grundstoffe und Chemie-Infrastruktur zu investieren. Unternehmen, die öffentliche Hilfen nutzen, müssten hierzulande Jobs sichern.​“</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Dow beschäftigt in Mitteldeutschland rund 1.500 Menschen. Bis zu 500 Arbeitsplätze sind akut gefährdet. Die geplanten Stilllegungen betreffen Schlüsselanlagen. In Böhlen betreibt Dow einen „Steam-Cracker“, in dem aus Rohbenzin chemische Grundstoffe wie Ethylen und Propylen entstehen. Diese werden zu Kunststoffen weiterverarbeitet. Die Anlage gilt als das Herzstück der Produktion an den mitteldeutschen Standorten.&nbsp;Die Werke in Schkopau und Böhlen sind durch ein Pipelinenetz verbunden und bilden mit Leuna und Teutschenthal einen Produktionsverbund.</p>]]></content:encoded>
                <category>Kreisverband Saalekreis</category><category>Saalekreis</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-211200</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 14:00:56 +0100</pubDate>
                <title>Schlechtes Theater der AfD gegen den Kreistagsvorsitzenden</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/schlechtes-theater-der-afd-gegen-den-kreistagsvorsitzenden/</link>
                <author>Alexander Sorge</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung der Fraktion Die Linke/Grüne im Kreistag Saalekreis</em></p>
<p>Mit ihrem Antrag zur Abwahl des Kreistagsvorsitzenden Andrej Haufe offenbart die AfD einmal mehr ihr fragwürdiges Demokratieverständnis. Sie nutzt demokratische Verfahren, um sie gleichzeitig zu delegitimieren und missbraucht die Institutionen für ihre populistischen Inszenierungen.</p>
<p>Die Vorwürfe der AfD gegen den Kreistagsvorsitzenden sind haltlos. Dass Anträge der AfD nicht zur Abstimmung gestellt wurden, liegt schlicht an den rechtlichen Rahmenbedingungen: Anträge, die nicht in die Zuständigkeit des Kreistages fallen, können nicht behandelt werden – eine Selbstverständlichkeit in jeder demokratischen Institution. In den meisten Fällen wurde darüber hinaus demokratisch abgestimmt, ob die Anträge überhaupt behandelt werden. Die Mehrheit des Kreistages entschied sich dagegen – ein demokratischer Vorgang, den die AfD offenbar nicht akzeptieren will.</p>
<p>Die Empörung der AfD ist also nicht mehr als theatralisches Gejammer. Denn wenn sie in demokratischen Abstimmungen unterliegt, dann folgt das immer gleiche Muster: Statt&nbsp; Mehrheitsentscheidungen zu respektieren, verlässt sie demonstrativ die Sitzungen, sorgt für deren Beschlussunfähigkeit oder inszeniert sich als Opfer. Die Einberufung einer Sondersitzung durch ihr Verhalten ist nicht Ausdruck von demokratischer Teilhabe, sondern eine mutwillige Sabotage der politischen Arbeit des Kreistages.</p>
<p>Die AfD-Fraktion instrumentalisiert demokratische Verfahren, um das Vertrauen in diese zu untergraben. Ihr Ziel ist nicht eine faire parlamentarische Auseinandersetzung, sondern die Spaltung und Destabilisierung demokratischer Institutionen. Wer nur dann von Demokratie spricht, wenn er selbst profitiert, aber demokratische Mehrheitsentscheidungen nicht akzeptiert, hat sich selbst als Antidemokrat entlarvt.</p>
<p>Wir, die Fraktion Die Linke/Grüne, verurteilen diesen erneuten Missbrauch demokratischer Rechte aufs Schärfste. Die Demokratie lebt vom Streit um die besten Ideen – aber nicht von peinlichen Inszenierungen und gespielter Empörung. Demokratische Institutionen dürfen nicht durch populistische Hetze ausgehöhlt werden.</p>
<p>Wir sehen derzeit keine Grundlage, die einen Abwahlantrag gegen den Kreistagsvorsitzenden rechtfertigt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Kreistagsfraktion Saalekreis</category><category>Kreisverband Saalekreis</category><category>Saalekreis</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-176983</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Oct 2020 11:12:22 +0200</pubDate>
                <title>30 Jahre Deutsche Einheit –  Neue Einsichten, neue Spaltungslinien </title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/30-jahre-deutsche-einheit-neue-einsichten-neue-spaltungslinien0/</link>
                <author>Matthias Höhn, Beauftragter für Ostdeutschland der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein gutes Zeichen, dass sich der Blick auf die Deutsche Einheit langsam verändert. Zu lange hat die Bundesregierung ignoriert, wie differenziert viele Ostdeutsche auf ihr Leben im vereinten Deutschland schauen. Die Spannung zwischen Freiheit und Sicherheit hat immer eine ganz persönliche Bedeutung, einen ganz persönlichen Bezug. Die Menschen im Osten wollen die DDR nicht zurück, das kann man für die übergroße Mehrheit behaupten. Was sie allerdings tun, je nach Alter auch unterschiedlich tun, das ist ihr Leben zu vergleichen. Welche Werte waren vor 1989 wichtig, welche danach; welche Arbeit habe ich, wo werden unsere Kinder Arbeit finden; welche Stellung hatte und welche habe ich in der Gesellschaft?&nbsp;</p>
<p>Wenn man aufmerksam zuhört, dann lernt man, dass man Wohlstand nicht eins zu eins mit Konsum setzen sollte. Man spürt, wie unterschiedlich die Empfindungen und Erlebnisse vor 30 Jahren waren. Wir feiern bekanntlich ein Doppeljahr des Gedenkens: Jeder Ostdeutsche erinnert sich an den Herbst 1989, an die ungeheure Spannung, die Kraft, den Mut und die Verzweiflung jener Tage. Die Erleichterung, die Freude über die Grenzöffnung, darüber, dass die Revolution friedlich geblieben ist, das wird uns noch für viele Jahrzehnte inspirieren und dankbar machen.&nbsp;</p>
<p>1989 war ein Jahr der Freiheit, auch persönlicher Freiheit. Ein Jahr, indem es auf Jeden und Jede ankam, in dem man etwas bewirkt hat und den anderen schützen konnte, einfach dadurch, weil man zusammen auf der Straße war. 1990 verblasst dagegen – der 3. Oktober wird an die emotionalen Erinnerungen des 9. November nie heran reichen. 1990 sind von der Bonner Politik die Weichen gestellt worden, die den Osten auf das Gleis gesetzt haben, auf dem er immer noch ist. Dazu gehörte die Einsetzung der Treuhand und die Privatisierung der gesamten DDR-Volkswirtschaft. Ostdeutsche waren bald nicht mehr Akteur, sondern Objekt. Es blieb nun wirkungslos, dass 70 000 Menschen wieder montags, wieder in Leipzig, auf der Straße waren. Es blieb wirkungslos, dass man das Streik- und Versammlungsrecht hatte, einfach deshalb, weil man die Betriebe verlor. Und es blieb viel zu lange folgenlos, zumindest für die Täter und Täterinnen, dass sich Nationalismus und Rassismus Bahn brachen, dass Hunderte Menschen getötet, verletzt und traumatisiert worden.&nbsp;</p>
<p>Wir sind in einer Zeit neuer Deutungskämpfe. Die Coronakrise hat Vorhänge aufgezogen, hinter die viele nicht schauen wollen. Die freie Wirtschaft, die so viel der Strahlkraft dieser westlichen Demokratie ausmacht, sortiert die Menschen und Märkte. Nicht nur die Ostdeutschen sind Bürger 2. Klasse, und eben nicht nur nach Selbstauskunft und Gefühl, sondern strukturell betrachtet nach Entscheidungsmacht, Einkommen und Status. Wir haben aber ebenso zu wenige Professorinnen und Juristen mit migrantischem Hintergrund. Wir weisen Rumänen und Bulgaren Arbeits- und Lebensbedingungen zu, die wir selbst nicht akzeptieren würden.&nbsp;</p>
<p>Die Deutsche Einheit ist keine einfach zu erzählende Geschichte vom Dunkel ins Licht; so hat die Bundesregierung lange über die Köpfe der Menschen hinweg geredet. Die immer noch unvollendete Einheit zeigt, die Herausforderung besteht auch heute, Würde, Einkommen, Sicherheit und Gleichberechtigung für alle zu garantieren. Ja, auch diese Gesellschaft hat erheblichen Veränderungsbedarf. Deshalb ist der kritische Blick auf die Deutsche Einheit notwendig, denn er ist der Blick auf die Stärken und Schwächen dieses Landes. Für Selbstzufriedenheit ist weniger Platz, als mancher in der Bundesregierung meint.</p>
<p><a href="https://www.matthias-hoehn.de/fileadmin/lcmshoehn/user/upload/200918_1922489_AN_30JahreWiedervereinigung_Einheitvollenden.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="Link to Youtube" rel="noreferrer">Antrag der Linksfraktion »30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung - Einheit vollenden, Fehler korrigieren und ostdeutsche Interessen anerkennen«</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Matthias Höhn</category><category>Matthias Höhn</category><category>Presse</category><category>Presserklärungen </category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-176590</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Sep 2020 15:05:07 +0200</pubDate>
                <title>Praxis der Ausländerbehörde muss überprüft werden</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/praxis-der-auslaenderbehoerde-muss-ueberprueft-werden0/</link>
                <author>Henriette Quade, Kerstin Eisenreich</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Bericht der Mitteldeutschen Zeitung muss der Chef des Ausländeramtes Merseburg gehen. Im Bericht wird dargestellt, dass er NS-Symbolik in Chats genutzt haben soll und zudem unerlaubt Kontakt zu einer Klientin gesucht haben soll. Dazu erklärt die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion, Henriette Quade, und die für den Saalekreis zuständige Abgeordnete, Kerstin Eisenreich:</p>
<p>»Die Ausländerbehörde Merseburg steht seit langer Zeit in der Kritik. Immer wieder wird von besonders restriktiven Handhabungen des Ermessensspielraums berichtet. So wird bspw. besonders intensiv über das entwürdigende Gutscheinsystem anstelle von Barzahlungen berichtet, schildern Betroffene willkürliche Entscheidungen im Bereich der Sozialleistungen als Strafe für vermeintliches Fehlverhalten. Auch Berichte über Abschiebungen, die erfolgten, indem die Betroffenen zu einem scheinbar normalen Termin in das Asylzentrum bestellt wurden und dort in Gewahrsam genommen wurden und unmittelbar abgeschoben wurden, erreichen uns immer wieder. Erst vor einigen Monaten wurde z.B. Waheed P. aus einer laufenden Beratung heraus nach Afghanistan abgeschoben. Seitdem weiß niemand wo er ist und ob er noch lebt. Erst vor wenigen Wochen wurde über die Auseinandersetzungen eines seit 2013 im Landkreis wohnenden EU-Bürgers berichtet, der als Integrationslotse arbeitet und dem nun wegen Unklarheiten in den Akten mit Abschiebung gedroht wurde.</p>
<p>Die jetzt bekannt gewordenen Vorwürfe gegen den Chef des Ausländeramtes Merseburg dürfen deshalb nicht mit der Personalie Rosenstein ad acta gelegt werden. Sie müssen Anlass sein, die Praxis des Asylzentrums Merseburg und des Ausländeramtes insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Wenn solch schwere Vorwürfe im Raum stehen und ja offensichtlich für den Landkreis so weit erwiesen sind, dass sie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen, ist davon auszugehen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist.</p>
<p>Daher ist zu prüfen, ob es weitere Fälle unerlaubter Kontaktaufnahme gab, aus welchen Motiven diese ggf. passiert ist und wie viele Betroffene und Mitwisser es gibt. Wenn ein Chef der Ausländerbehörde seine Machtstellung gegenüber den von seinen Entscheidungen Abhängigen missbraucht, muss gründlich aufgearbeitet werden, in welchem Umfang das passiert ist. Dazu zählt auch die Frage, wer davon wusste.</p>
<p>Wenn er Nazisymbolik genutzt hat, ist dies als Ausdruck einer Haltung zu verstehen und natürlich ist davon auszugehen, dass diese sich in den Ermessensentscheidungen seiner Behörde, die über das Schicksal von Menschen entscheidet, widerspiegelt. Deswegen müssen auch die Entscheidungen der Behörde auf den Prüfstand und intensiv aufgearbeitet werden.</p>
<p>Unverzichtbar und überfällig ist es, endlich die Berichte der von diesen Entscheidungen Betroffenen ernst zu nehmen und in die Aufarbeitung einzubeziehen.«</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Presserklärungen </category><category>DIE LINKE. im Landtag </category><category>Henriette Quade</category><category>Kerstin Eisenreich</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173130</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 11:02:12 +0200</pubDate>
                <title>Verwendung der Strukturwandel-Milliarden parlamentarisch kontrollieren.</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/verwendung-der-strukturwandel-milliarden-parlamentarisch-kontrollieren0/</link>
                <author>Kerstin Eisenreich</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Linksfraktionen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg setzen sich in ihren Landtagen für ein länderübergreifendes Gremium ihrer Parlamente ein. Dieses soll die Verwendung der für den Strukturwandel in den Kohleregionen vorgesehenen Gelder kontrollieren. Zu diesem Zweck bringt die Linksfraktion in Sachsen-Anhalt einen Antrag für eine entsprechende Kooperation mit dem Landtag von Sachsen ein. Analog werden die Linksfraktionen in Sachsen und Brandenburg die Einrichtung eines solchen Gremiums initiieren. Dazu erklärt Kerstin Eisenreich, Abgeordnete aus dem Saalekreis und energiepolitische Sprecherin:</em></p>
<p>»Das Mitteldeutsche Revier liegt in zwei Bundesländern. Wir wollen, dass die jeweiligen Landtage diese Region als Einheit betrachten, um sie weiterzuentwickeln. Aus Sicht der Fraktion DIE LINKE funktioniert das am besten in einem länderübergreifenden Gremium, das regelmäßig gemeinsam tagt. Dort könnten sich auch Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Verbände informieren und mit den Abgeordneten über die Entwicklung diskutieren.</p>
<p>Die Parlamente müssen ein Auge darauf haben, dass die Strukturwandel-Gelder nur für Projekte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Region entsprechend dem zu entwickelnden Leitbild eingesetzt werden. Damit dies gelingt, sollte auch für das Mitteldeutsche Revier eine gemeinsame Entwicklungsstrategie erarbeitet werden, wie dies aktuell in der Lausitz mit der ›Entwicklungsstrategie Lausitz 2050‹ passiert.</p>
<p>Die Fraktion DIE LINKE ist der Ansicht, dass es längst Zeit ist, dass auch im Mitteldeutschen Revier verstärkt bundesländerübergreifend zusammengearbeitet wird.«</p>]]></content:encoded>
                <category>Kreisverband Saalekreis</category><category>Presse</category><category>Presserklärungen </category><category>DIE LINKE. im Landtag </category><category>Kerstin Eisenreich</category><category>Saalekreis</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173128</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 10:17:18 +0200</pubDate>
                <title>Müßiggang bei Straßenausbaubeiträgen - viel heiße Luft im Koalitionssommer.</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/muessiggang-bei-strassenausbaubeitraegen-viel-heisse-luft-im-koalitionssommer0/</link>
                <author>Kerstin Eisenreich</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur gestrigen Pressekonferenz der Koalitionsfraktionen zur Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen erklärt die für Kommunalabgaben zuständige Abgeordnete Kerstin Eisenreich:</em></p>
<p>»Die Ankündigungen der Koalitionsfraktionen im April waren vollmundig und die Einladung zur gestrigen Pressekonferenz dürfte Erwartungen geweckt haben. Allein das Ergebnis war nicht viel mehr als heiße Luft: Auch im Juli schafft es die Kenia-Koalition nicht, dem Landtag einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge vorzulegen. Stattdessen soll der Entwurf jetzt erst nach der Sommerpause im September eingereicht werden.</p>
<p>Für die Fraktion DIE LINKE – die bereits vor über anderthalb Jahren einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in den Landtag eingebracht hat – ist das viel zu spät und längst überfällig. Vorschläge der Opposition zu scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, selbst aber über lange Zeit nichts Handfestes zustande zu bringen, hat wenig mit konstruktiver Politik und Problemlösung zu tun.</p>
<p>Verantwortungsbewusstsein gegenüber Bürgerinnen und Bürgern und die Wahrnehmung ihrer Interessen sehen anders aus. Auch die Kommunen bleiben weiterhin im Unklaren, insbesondere über die finanziellen Folgen durch die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge und deren Ausgleich durch das Land. Der Kenia-Koalition scheint nicht bewusst zu sein, wie sehr das Thema Straßenausbaubeiträge die Menschen in Sachsen-Anhalt bewegt und wie lange betroffene Bürgerinnen und Bürger in der Frage nun schon in der Luft hängen. Bleibt zu hoffen, dass die Kenia-Koalition über die Sommerpause ihren Müßiggang endlich beendet.«</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Presserklärungen </category><category>DIE LINKE. im Landtag </category><category>Kerstin Eisenreich</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-169676</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Apr 2020 11:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Kreistags-Mandatsverzicht von Kerstin Eisenreich (MdL)</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/kreistags-mandatsverzicht-von-kerstin-eisenreich-mdl/</link>
                <author>Kerstin Eisenreich, Alexander Sorge</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kerstin Eisenreich, seit 2014 Mitglied des Kreistages Saalekreis und seit 2016 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt hat mit Datum vom 6. April 2020 gegenüber dem Vorsitzenden des Kreistages den Verzicht auf ihr Kreistagsmandat ab dem 1. Mai 2020 erklärt.<br> &nbsp;<br> Dieser Schritt begründet sich aus der Vielfachbelastung, die zu erheblichen terminlichen Schwierigkeiten bei der Ausübung des Kreistagsmandats führen und ihr eine ordnungsgemäße Wahrnehmung des mit dem Mandat verbundenen Wählerauftrages und den daraus entstehenden Pflichten nicht mehr ermöglichen.<br> &nbsp;<br> »Mit großem Respekt für diese nicht leichte Entscheidung, danke ich im Namen des Kreisvorstands Kerstin Eisenreich für ihre engagierte, langjährige Arbeit als Mitglied der Kreistagsfraktion und die Aufgaben die Sie als Fraktionsvorsitzende aufopferungsvoll geleistet hat. Wir wünschen Kerstin Eisenreich für die politische Arbeit als Abgeordnete des Landtages von Sachsen-Anhalt alles Gute und sind uns sicher, auch weiterhin in ihr eine kompetente Ansprechpartnerin – auch für die Themen im Kreistag des Saalekreises – zu haben.«, erklärt Alexander Sorge, Kreisvorsitzender der LINKEN im Saalekreis.</p>]]></content:encoded>
                <category>Kreisverband Saalekreis</category><category>Saalekreis</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-162132</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 13:48:56 +0200</pubDate>
                <title>Die CDU und die Frage der Straßenausbaubeiträge: Und sie bewegt sich doch</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/die-cdu-und-die-frage-der-strassenausbaubeitraege-und-sie-bewegt-sich-doch0/</link>
                <author>Swen Knöchel, Kerstin Eisenreich</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Vorschlag der CDU, die Grunderwerbsteuer als Einnahmequelle für den Landeshaushalt zu erhöhen und damit die Entlastung bei den Straßenausbaubeiträgen herbeizuführen, erklären der finanzpolitische Sprecher Swen Knöchel und die für Kommunalabgaben zuständige Abgeordnete Kerstin Eisenreich:</em><br> <br> »Wir sehen es positiv, dass innerhalb der CDU und der Regierungskoalition endlich Bewegung in die Frage der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge kommt. Wir betrachten den Straßenausbau als eine Aufgabe, die allen zugutekommt und daher steuerfinanziert werden muss.<br> <br> Den Vorschlag, die Grunderwerbsteuer zu erhöhen, betrachten wir als Diskussionsangebot. Gerne bringen wir in diese Diskussion auch unsere Gestaltungsvorschläge ein.«</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Presserklärungen </category><category>DIE LINKE. im Landtag </category><category>Kerstin Eisenreich</category><category>Swen Knöchel</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-161444</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2019 09:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Steigende Strompreise verspielen Akzeptanz für Energiewende - Stromsteuer endlich abschaffen</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/steigende-strompreise-verspielen-akzeptanz-fuer-energiewende-stromsteuer-endlich-abschaffen0/</link>
                <author>Kerstin Eisenreich</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur für 2020 angekündigten Steigerung der EEG-Umlage erklärt die energie- und verbraucherschutzpolitische Sprecherin Kerstin Eisenreich:&nbsp;</em></p>
<p>»Die angekündigte Steigerung der EEG-Umlage führt erneut zu höheren Strompreisen und Mehrbelastungen für Verbraucher*innen. Die Kosten der Energiewende mit EEG-Umlage und Netzentgelten werden von den Verbraucher*innen getragen, hingegen werden Energieriesen und energieintensive Industrien mit Vergünstigungen und Ausnahmeregelungen aus der Verantwortung genommen. So wird die Akzeptanz der dringend notwendigen Energiewende bei den Bürger*innen endgültig verspielt.</p>
<p>Wir fordern daher die Abschaffung der Stromsteuer. So werden Verbraucher*innen entlastet und die ungerechte Kostenverteilung zu Lasten der Menschen und zugunsten der Industrie endlich beseitigt.«</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Presserklärungen </category><category>DIE LINKE. im Landtag </category><category>Kerstin Eisenreich</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-161055</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Oct 2019 09:58:20 +0200</pubDate>
                <title>Von schönen Reden und Schönreden</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/von-schoenen-reden-und-schoenreden0/</link>
                <author>Landesvorsitzender Stefan Gebhardt</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des 29. Jahrestages der Deutschen Einheit erklärt der Landesvorsitzende Stefan Gebhardt:</strong></p>
<p>Der Jahrestag der Deutschen Einheit wird traditionell geprägt durch schöne Reden und markiert den jährlichen, selbstredend stetig wachsend, getreu des Wirtschaftsdogmas, Höhepunkt des Schönredens durch den Bericht der Bundesregierung zur Deutschen Einheit. Und selbstverständlich holt der Osten auf, so oder so ähnlich werden die Worte des Ostbeauftragten der Bundesregierung Christian Hirte (CDU) lauten. Tatsächlich hat sich in den vergangenen fast 30 Jahren vieles im Osten verändert. Die Identität ganzer Generationen ist verloren gegangen und der Grund dafür ist die Methode »Aufbau Ost«, die auf Marktradikalität statt Solidarität setzte und dies bis heute tut. Was sich nicht geändert hat, sind die niedrigeren Löhne, die niedrigeren Renten, die höhere Arbeitszeit und die schlechtere Arbeits- und Ausbildungssituation.</p>
<p>Während das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Rezession prognostiziert, wird dem Ossi zum 3. Oktober erklärt, dass es Ihm viel besser gehe als er oder sie und wir alle annehmen. Das eine Rezession natürlich am stärksten im Niedriglohnsektor Ostdeutschland zu spüren sein wird, verschweigt man lieber.</p>
<p>Die politische Großwetterlage Europas spiegelt sich im Osten des Landes bereits seit einigen Jahren deutlich wider, rechte Parteien können ihre Ergebnisse weiter festigen und ausbauen, was in Hinblick auf Österreich, Polen und Italien niemanden verwundern dürfte. Allein die Bundesregierung aber auch die Landesregierung in Sachsen-Anhalt kommen über eine Verwunderung darüber nicht hinaus. Die offensichtlichen Ursachen, die unmittelbar mit ihrem politischen Scheitern zusammenhängen, werden nicht erkannt.</p>
<p>DIE LINKE in Sachsen-Anhalt&nbsp;wird weiter für die Angleichung der Lebensverhältnisse kämpfen.&nbsp;Dass&nbsp;nach&nbsp;fast&nbsp;30 Jahren die Ostdeutschen noch immer länger&nbsp;arbeiten für weniger Lohn, ist ein Armutszeugnis für&nbsp;die&nbsp;Bundesregierung. Aber auch die Kenia-Koalition in Sachsen-Anhalt ist unfähig und nicht Willens die wichtigen Probleme im Land anzugehen, sie streiten lieber intern und blockieren dringend notwendige politische Entscheidungen. Sollte sich das Kenia-Modell als Exportschlager aus Sachsen-Anhalt in Ostdeutschland etablieren, wird dies auf Jahre weiterhin Stagnation statt Fortschritt bedeuten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Landesvorstand</category><category>Stefan Gebhardt, Landesvorsitzender</category><category>Presse</category><category>Presserklärungen </category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-158951</guid>
                <pubDate>Wed, 14 Aug 2019 08:45:21 +0200</pubDate>
                <title>Kerstin Eisenreich als Landratskandidatin nominiert</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/kerstin-eisenreich-als-landratskandidatin-nominiert/</link>
                <author>Alexander Sorge</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entschieden am Montagabend die Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE Saalekreis, dass Kerstin Eisenreich als Kandidatin zur Wahl um das Landratsamt ins Rennen gehen soll. Als einzige Bewerberin überzeugte sie die anwesenden Mitglieder in einer leidenschaftlichen Rede mit Kompetenz und Sympathie.</p>
<p>Aus den vielen Themen, die nach Eisenreichs Auffassung im Saalekreis einer Lösung bedürfen, griff sie in ihrer Rede einige auf: Es geht um das respektvolle Miteinander, um Solidarität und Klimaschutz, um die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Fläche, Barrierefreiheit, um Mobilität mit bedarfsgerechtem ÖPNV und Radwegen, Erhaltung der Bildungsstandorte, Digitalisierung. In der Aussprache zu ihrer Rede wurden zahlreiche Fragen und weitere Anregungen gegeben, die nach Auffassung der Mitglieder unbedingt Eingang ins Wahlprogramm finden sollten.</p>
<p>Der Kreisvorsitzende Alexander Sorge, nutzte die Mitgliederversammlung um einmal mehr die Mitglieder zu motivieren einen lustvollen und leidenschaftlichen Wahlkampf zu führen. Die derzeit bekannte Kandidatenkonstellation bietet uns eine gute Ausgangsposition, um unsere linken Themen in die Öffentlichkeit zu tragen. Mit Kerstin Eisenreich haben wir als Kreisverband eine Kandidatin, die schon vielfach durch ihr persönliches Engagement im Kreistag gezeigt hat, dass es einen starken Willen braucht um Veränderungen zu erreichen und damit am Ende auch Erfolgreich sein kann.</p>
<p>Am 29. September 2019 finden die Landratswahlen im Saalekreis statt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-158637</guid>
                <pubDate>Wed, 31 Jul 2019 11:22:56 +0200</pubDate>
                <title>Wir lassen uns nicht von Rassisten instrumentalisieren.</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/wir-lassen-uns-nicht-von-rassisten-instrumentalisieren/</link>
                <author>Kerstin Eisenreich, Alexander Sorge</author>
                <description>Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE/GRÜNE im Kreistag Saalekreis und des Kreisverbandes DIE LINKE. Saalekreis</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem einige Mitglieder der Fraktion DIE LINKE/GRÜNE im Kreistag Saalekreis sich an einer Schweigeminute für den getöteten Jungen im Frankfurter Bahnhof auf Antrag der AfD nicht beteiligt hatten, werden Drohungen und Hassrede in den sozialen Medien bewusst befeuert.<br> <br> »Die Reaktionen im Netz belegen, dass es nicht um Trauer und Gedenken geht, wenn Mitglieder unserer Fraktion massiv angegriffen werden, weil sie dieser Form der Instrumentalisierung nicht folgen wollen. Wir verurteilen die Tat und trauern mit den Angehörigen genauso wie im Falle der Frau in Voerde, die vor einer Woche ebenfalls vor einen Zug gestoßen wurde. Der Täter war männlich, das war für die AfD nicht interessant. Genauso wenig interessiert sie die gezielte Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübke durch einen rechtsextremen Deutschen und viele andere gewaltsame Tode von Frauen, Migranten, Männern. Darüber verliert die AfD kein Wort von Gedenken. Im Gegenteil, hier werden die Opfer noch verhöhnt.«, so Kerstin Eisenreich.<br> <br> Der Kreisvorsitzende der Linken im Saalekreis, Alexander Sorge, kommentiert: »Der AfD im Saalekreis sind die Opfer von Gewalt völlig egal, sie missbrauchen die verständliche Wut für ihre durch und durch rassistische Hetze, sie instrumentalisieren sie in den Parlamenten, um anschließend in öffentlichen Netzwerken Hass zu provozieren auf all jene, die nicht ihrer Meinung sind. Damit einhergehende Drohungen und Hassreden bleiben unkommentiert, was beweist, dass es ihnen nicht um Trauer geht. Die AfD sind keine Demokraten, sie sehnen sich nach Macht, die es ihnen erlaubt die Demokratie und unsere offene Gesellschaft zu zerstören, um anschließend eine Diktatur der Angst zu etablieren. Die AfD ist ein maßgeblicher Teil der gesellschaftlichen Probleme vor denen wir heute stehen. Wer, wie die AfD im Saalekreis, sein eigenes Handeln nicht reflektieren kann oder noch schlimmer Gewalt anfacht und mutwillig in Kauf nimmt, ist eines politischen Amtes nicht würdig.«</p>]]></content:encoded>
                <category>Kreisverband Saalekreis</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-148900</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 16:24:00 +0100</pubDate>
                <title>Gedenkstunde am 27. Januar 2019 um 17 Uhr in Merseburg anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/beispiel-pressemitteilung2/</link>
                <author>vorstand@dielinke-saalekreis.de (Alexander Sorge)</author>
                <description>Die Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis und der Kreisverband DIE LINKE. Saalekreis laden gemeinsam zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ein. Wir laden alle interessierten Einwohner*innen aus Merseburg und Umgebung ein, Kränze und Blumen niederzulegen, Kerzen anzuzünden und der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis und der Kreisverband DIE LINKE. Saalekreis laden gemeinsam zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ein. Wir laden alle interessierten Einwohner*innen aus Merseburg und Umgebung ein, Kränze und Blumen niederzulegen, Kerzen anzuzünden und der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.</p>
<p>Wir möchten ganz besonders auf die vertriebenen und ermordeten Sinti eingehen. <strong>Die Gedenkstunde findet an der Stele an der Neumarktkirche in Merseburg statt.</strong> Es werden Auszüge aus dem Hörbuch »Ein gutes Leben. Zoni Weisz erzählt seine Biografie« sowie Musik vom Orchester Tata Mirando, mit freundlicher Genehmigung des <em>Verbrecher Verlag Berlin</em>, der dieses Hörbuch produziert hat, gespielt. Zoni Weisz verlor während des Holocaust fast seine gesamte Familie. Am 16. Mai 1944 fand in den besetzten Niederlanden ein Großrazzia der Nazis statt, in deren Folge die Sinti und Roma im Durchgangslager Westerbork inhaftiert wurden. Dem noch heute offenen Rassismus gegen Sinti und Roma aber auch andere Minderheiten durch Rechtspopulisten muss durch unsere »offene Gesellschaft« entschieden widersprochen werden. Dies wollen wir gemeinsam mit Ihnen an diesem Abend tun.</p>
<p>In seiner Ansprache wird sich der Kreisvorsitzende der Linken Alexander Sorge mit dem Begriff »Fremd« auseinandersetzen und alle Teilnehmer*innen zur Reflexion über »das Fremde« einladen. Voraussichtliches Ende der Gedenkveranstaltung ist um 17.30 Uhr.</p>
<p>Wir würden uns freuen, Sie zahlreich begrüßen zu können.</p>
<p>Der Vorstand der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.&nbsp;V.<br> Kreisvorstand DIE LINKE. Saalekreis</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-148883</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Nov 2018 10:22:00 +0100</pubDate>
                <title>Kranzniederlegung in Merseburg zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome 1938</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/beispiel-pressemitteilung/</link>
                <author>vorstand@dielinke-saalekreis.de (Alexander Sorge)</author>
                <description>Die Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE. Saalekreis gedenken im Rahmen einer Kranzniederlegung den Opfern der Novemberpogrome und zugleich erinnern und mahnen wir an die unfassbare Gewalt und Brutalität gegenüber den Deutschen Juden in der Zeit der Novemberpogrome, die am 9. November 1938 in der »Reichspogromnacht« eine durch Hass und Hetze – staatlich angeordnet – geschürte Massendynamik und Gewalt entfachte, die bis heute unvorstellbar ist. Obgleich in der Vergangenheit die Geschehnisse jener Nacht, aber auch den Monaten und Jahren zuvor, intensiv aufgearbeitet und nachgezeichnet wurden, scheint das Bewusstsein um die Notwendigkeit des Mahnens noch immer wenig und immer weniger Bedeutung in unserer Gesellschaft zu haben. Wir möchten alle Einwohnerinnen und Einwohner, in und um Merseburg einladen an der öffentlichen Kranzniederlegung teilzunehmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>9. November 2018, 12.30 Uhr<br> Kranzniederlegung<br> Stele am Merseburger Neumarkt</p>
<p>Die Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE. Saalekreis gedenken im Rahmen einer Kranzniederlegung den Opfern der Novemberpogrome und zugleich erinnern und mahnen wir an die unfassbare Gewalt und Brutalität gegenüber den Deutschen Juden in der Zeit der Novemberpogrome, die am 9. November 1938 in der »Reichspogromnacht« eine durch Hass und Hetze – staatlich angeordnet – geschürte Massendynamik und Gewalt entfachte, die bis heute unvorstellbar ist. Obgleich in der Vergangenheit die Geschehnisse jener Nacht, aber auch den Monaten und Jahren zuvor, intensiv aufgearbeitet und nachgezeichnet wurden, scheint das Bewusstsein um die Notwendigkeit des Mahnens noch immer wenig und immer weniger Bedeutung in unserer Gesellschaft zu haben. Wir möchten alle Einwohnerinnen und Einwohner, in und um Merseburg einladen an der öffentlichen Kranzniederlegung teilzunehmen.</p>
<p>Die furchtbaren Geschehnisse dieser Nacht jähren sich zum 80. mal und mit jedem weiteren Jahr steigt die Wichtigkeit, die Ereignisse wach zu halten und in die aktuellen gesellschaftspolitischen Ereignisse einzuordnen. Der Kreisvorsitzende der Linken im Saalekreis, Alexander Sorge, wird eine kurze Ansprache halten.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-148898</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jan 2018 14:22:00 +0100</pubDate>
                <title>Kranzniederlegung in Merseburg zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/beispiel-pressemitteilung0/</link>
                <author>vorstand@dielinke-saalekreis.de (Alexander Sorge)</author>
                <description>Der Kreisverband DIE LINKE. Saalekreis und unsere Kreistagsfraktion gedenken im Rahmen einer Kranzniederlegung den Opfern des Holocaust und erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee. Aufgrund von Nationalität, religiöser oder politischer Überzeugung wurden Hunderttausende Menschen auf bestialische Weise ermordet. Wir möchten alle Einwohnerinnen und Einwohner einladen, an der Kranzniederlegung teilzunehmen. Es ist verpflichtendes Erbe an die faschistischen Verbrechen zu erinnern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>27. Januar 2018, 10.30 Uhr<br> Stele am Merseburger Neumarkt</p>
<p>Der Kreisverband DIE LINKE. Saalekreis und unsere Kreistagsfraktion gedenken im Rahmen einer Kranzniederlegung den Opfern des Holocaust und erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee. Aufgrund von Nationalität, religiöser oder politischer Überzeugung wurden Hunderttausende Menschen auf bestialische Weise ermordet. Wir möchten alle Einwohnerinnen und Einwohner einladen, an der Kranzniederlegung teilzunehmen. Es ist verpflichtendes Erbe an die faschistischen Verbrechen zu erinnern.</p>
<p>Die Stele in Merseburg, für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma, wurde in der Vergangenheit immer wieder umgestoßen, beschädigt und auch mit Hakenkreuzen beschmiert. Das Interesse und Engagement des stillen Gedenkens – an der Stele in Merseburg – am internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Die Linke im Saalekreis sieht sich hier in der Pflicht, gemeinsam mit allen Antifaschisten deutlich zu machen, dass der Landkreis Saalekreis neben Neurechten Denkfabriken, Neofaschisten und Rassisten auch zahlreiche engagierte, couragierte und weltoffene Einwohnerinnen und Einwohner hat.</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-148899</guid>
                <pubDate>Mon, 22 May 2017 22:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Übergriffe beim 60-jährigen Jubiläum des Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauchstädt – Politische Motivation benennen</title>
                <link>https://www.dielinke-saalekreis.de/politik/presse/detail/news/beispiel-pressemitteilung1/</link>
                <author>vorstand@dielinke-saalekreis.de (Alexander Sorge)</author>
                <description>Ein Angriff in der Nacht zum Sonntag auf den DJ bei einer Party in Bad Lauchstädt, bei dem nicht nur der DJ, sondern offenbar auch weitere Personen verletzt wurden, richtete sich offenbar gegen einen Kommunalpolitiker, der sich mit viel Courage gegen Rechts engagiert. Möglicherweise ist dank des Eingreifens der anwesenden Gäste schlimmeres verhindert worden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Angriff in der Nacht zum Sonntag auf den DJ bei einer Party in Bad Lauchstädt, bei dem nicht nur der DJ, sondern offenbar auch weitere Personen verletzt wurden, richtete sich offenbar gegen einen Kommunalpolitiker, der sich mit viel Courage gegen Rechts engagiert. Möglicherweise ist dank des Eingreifens der anwesenden Gäste schlimmeres verhindert worden.</p>
<p>Ich erwarte, dass dieser Angriff schnell und umfassend aufgeklärt wird und bei den Ermittlungen auch eine politische Motiviertheit der Tat untersucht wird. Ein Angriff auf Menschen, die sich für unsere Demokratie und Grundwerte des Zusammenlebens engagieren, ist ein Angriff auf unsere Demokratie.</p>
<p>Unsere Solidarität gilt den Angegriffenen und mein Mitgefühl allen Verletzten mit dem Wunsch nach baldiger Genesung.</p>
<p>Alexander Sorge (Kreisvorsitzender)<br> Kreistagsfraktion DIE LINKE. Saalekreis<br> Kerstin Eisenreich (MdL)</p>]]></content:encoded>
                
                
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