Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Stephan Krull, Stefan Gebhardt

Betriebsratsmobbing in Zeiten von Corona – KROHA-GmbH in Barleben kündigt Wahlvorstand!

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt fordert von der Landesregierung, ungerechtfertigte und missbräuchliche Kündigungen sofort zu stoppen!

Franz Kroha, der Eigentümer der Kroha-GmbH zur Herstellung und Druck von Verpackungsmaterial und Gebrauchsinformationen in Barleben, nutzt die Corona-Epidemie, um die Wahl eines Betriebsrats zu verhindern! Das ist nach § 119 Betriebsverfassungsgesetz verboten und wird mit Gefängnis bis zu einem Jahr bestraft.

Die Firma KROHA im Gewerbegebiet von Barleben beschäftigt 120 Arbeitnehmer. Da der Betrieb nicht tarifgebunden ist, gibt es für die Beschäftigten keinen Tariflohn.

Seit einigen Wochen sind die Beschäftigten in Barleben darum bemüht, einen Betriebsrat zu gründen. Als Erstes wurde ein Wahlvorstand entsprechend den Richtlinien des Betriebsverfassungsgesetzes gebildet.

Am 13. März 2020, zum Beginn der heißen Phase der Corona-Epidemie, wurde der komplette Wahlvorstand gekündigt und von der Arbeit freigestellt. Eine Begründung für diese Kündigung gab es nicht. Das ist ungerecht, ungesetzlich und unter Strafe gestellt.

»Die gekündigten Kollegen haben sich gewerkschaftlichen Rat geholt und gehen gegen die Kündigung und gegen die Behinderung der Betriebsratswahl vor Gericht. Erfahrungsgemäß dauert dieses aber schon ohne Einschränkungen durch Corona recht lange. Deshalb muss die Landesregierung eingreifen: die Entlassung von Mitarbeiter*innen in Zeiten der Corona-Pandemie, in der auch Politiker*innen der Regierungskoalition in Sachsen-Anhalt ständig betonen, dass man alles für den Erhalt von Arbeitsplätzen tun würde, muss per Verfügung und Anklage gegen den Geschäftsführer wegen Verstoß gegen § 119 BetrVG rückgängig gemacht werden. Zumindest muss das Arbeitsgericht in diesem gravierenden Fall kurzfristig verhandeln und entscheiden.«, so Stephan Krull.
Stefan Gebhardt, Landesvorsitzender der Linken in Sachsen-Anhalt: »Gerade jetzt brauchen die Beschäftigten überall einen Rettungsschirm und Solidarität – aber keine Eigentümer, die die Krise schamlos ausnutzen. Wir brauchen einen Schutzschirm für die abhängig Beschäftigten in unserem Land, die den Laden immer am Laufen halten! Jetzt!«
Solidarität mit den mutigen Kolleginnen und Kollegen von KROHA in Barleben!

Stephan Krull, Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft 
Stefan Gebhardt, Landesvorsitzender DIE LINKE. Sachsen-Anhalt


Pressekontakt

DIE LINKE. Saalekreis
Alexander Sorge
Burgstraße 9
06217 Merseburg

Telefon: 03461-213180

vorstand@dielinke-saalekreis.de


Stephan Krull, Stefan Gebhardt

Betriebsratsmobbing in Zeiten von Corona – KROHA-GmbH in Barleben kündigt Wahlvorstand!

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt fordert von der Landesregierung, ungerechtfertigte und missbräuchliche Kündigungen sofort zu stoppen!

Franz Kroha, der Eigentümer der Kroha-GmbH zur Herstellung und Druck von Verpackungsmaterial und Gebrauchsinformationen in Barleben, nutzt die Corona-Epidemie, um die Wahl eines Betriebsrats zu verhindern! Das ist nach § 119 Betriebsverfassungsgesetz verboten und wird mit Gefängnis bis zu einem Jahr bestraft.

Die Firma KROHA im Gewerbegebiet von Barleben beschäftigt 120 Arbeitnehmer. Da der Betrieb nicht tarifgebunden ist, gibt es für die Beschäftigten keinen Tariflohn.

Seit einigen Wochen sind die Beschäftigten in Barleben darum bemüht, einen Betriebsrat zu gründen. Als Erstes wurde ein Wahlvorstand entsprechend den Richtlinien des Betriebsverfassungsgesetzes gebildet.

Am 13. März 2020, zum Beginn der heißen Phase der Corona-Epidemie, wurde der komplette Wahlvorstand gekündigt und von der Arbeit freigestellt. Eine Begründung für diese Kündigung gab es nicht. Das ist ungerecht, ungesetzlich und unter Strafe gestellt.

»Die gekündigten Kollegen haben sich gewerkschaftlichen Rat geholt und gehen gegen die Kündigung und gegen die Behinderung der Betriebsratswahl vor Gericht. Erfahrungsgemäß dauert dieses aber schon ohne Einschränkungen durch Corona recht lange. Deshalb muss die Landesregierung eingreifen: die Entlassung von Mitarbeiter*innen in Zeiten der Corona-Pandemie, in der auch Politiker*innen der Regierungskoalition in Sachsen-Anhalt ständig betonen, dass man alles für den Erhalt von Arbeitsplätzen tun würde, muss per Verfügung und Anklage gegen den Geschäftsführer wegen Verstoß gegen § 119 BetrVG rückgängig gemacht werden. Zumindest muss das Arbeitsgericht in diesem gravierenden Fall kurzfristig verhandeln und entscheiden.«, so Stephan Krull.
Stefan Gebhardt, Landesvorsitzender der Linken in Sachsen-Anhalt: »Gerade jetzt brauchen die Beschäftigten überall einen Rettungsschirm und Solidarität – aber keine Eigentümer, die die Krise schamlos ausnutzen. Wir brauchen einen Schutzschirm für die abhängig Beschäftigten in unserem Land, die den Laden immer am Laufen halten! Jetzt!«
Solidarität mit den mutigen Kolleginnen und Kollegen von KROHA in Barleben!

Stephan Krull, Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft 
Stefan Gebhardt, Landesvorsitzender DIE LINKE. Sachsen-Anhalt