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Wulf Gallert, Katrin Kunert

KMG darf das Krankenhaus in Havelberg jetzt nicht schließen

Gemeinsame Erklärung des Landtagsabgeordneten Wulf Gallert und der Kreistagsfraktionsvorsitzenden Katrin Kunert:

»Seit Wochen dürfte auch in Deutschland klar sein, dass die bevorstehende Corona-Pandemie eine extreme zusätzliche Belastung für das Gesundheitssystem insgesamt und insbesondere für die stationäre Versorgung bedeuten wird. Inzwischen gibt es Erfahrungen unter anderem aus Italien, die einen dortigen Zusammenbruch des Gesundheitssystems beschreiben. Dies darf sich in Deutschland nicht wiederholen.

Vor diesem Hintergrund ist die beabsichtigte Schließung des Krankenhauses Havelberg durch die KMG zum Ende des Monats völlig inakzeptabel und verantwortungslos. Unabhängig von dem notwendigen Trägerwechsel steht die KMG in der Pflicht in dieser Situation die notwendige Versorgung im Raum Havelberg aufrechtzuerhalten. Das bedeutet nicht, dass die Suche nach einem neuen Träger deshalb ausgesetzt werden darf. Der Landkreis und das Land Sachsen-Anhalt bleiben hier weiter in der Pflicht.

Das Schließen eines Krankenhauses in dieser Situation käme einem Politikversagen gleich und würde grundsätzlich die Eignung des privaten Krankenhauskonzerns infrage stellen, die öffentliche Gesundheitsversorgung wahrzunehmen.«


Pressekontakt

DIE LINKE. Saalekreis
Alexander Sorge
Burgstraße 9
06217 Merseburg

Telefon: 03461-213180

vorstand@dielinke-saalekreis.de


Wulf Gallert, Katrin Kunert

KMG darf das Krankenhaus in Havelberg jetzt nicht schließen

Gemeinsame Erklärung des Landtagsabgeordneten Wulf Gallert und der Kreistagsfraktionsvorsitzenden Katrin Kunert:

»Seit Wochen dürfte auch in Deutschland klar sein, dass die bevorstehende Corona-Pandemie eine extreme zusätzliche Belastung für das Gesundheitssystem insgesamt und insbesondere für die stationäre Versorgung bedeuten wird. Inzwischen gibt es Erfahrungen unter anderem aus Italien, die einen dortigen Zusammenbruch des Gesundheitssystems beschreiben. Dies darf sich in Deutschland nicht wiederholen.

Vor diesem Hintergrund ist die beabsichtigte Schließung des Krankenhauses Havelberg durch die KMG zum Ende des Monats völlig inakzeptabel und verantwortungslos. Unabhängig von dem notwendigen Trägerwechsel steht die KMG in der Pflicht in dieser Situation die notwendige Versorgung im Raum Havelberg aufrechtzuerhalten. Das bedeutet nicht, dass die Suche nach einem neuen Träger deshalb ausgesetzt werden darf. Der Landkreis und das Land Sachsen-Anhalt bleiben hier weiter in der Pflicht.

Das Schließen eines Krankenhauses in dieser Situation käme einem Politikversagen gleich und würde grundsätzlich die Eignung des privaten Krankenhauskonzerns infrage stellen, die öffentliche Gesundheitsversorgung wahrzunehmen.«