Perspektive für gute Arbeit

Argument der Woche

Arbeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Selbstbestimmung, Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe. Ein Arbeitsplatz ist weit mehr als reiner Broterwerb, er bedeutet für viele sinnstiftende Betätigung und dokumentiert den Respekt vor den Leistungen von Menschen. Arbeit bedeutet, gebraucht zu werden, einen wichtigen Beitrag bei der Gestaltung der Gesellschaft und vor allem des eigenen Lebens zu leisten. Sie entscheidet aber auch über den sozialen Status eines Menschen und macht materiell unabhängig von Transferleistungen. Arbeit sichert die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Menschen ohne Arbeit und ohne ausreichendes Einkommen sind in der heutigen Gesellschaft von sozialer Ausgrenzung bedroht.

Arbeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Selbstbestimmung, Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe. Ein Arbeitsplatz ist weit mehr als reiner Broterwerb, er bedeutet für viele sinnstiftende Betätigung und dokumentiert den Respekt vor den Leistungen von Menschen. Arbeit bedeutet, gebraucht zu werden, einen wichtigen Beitrag bei der Gestaltung der Gesellschaft und vor allem des eigenen Lebens zu leisten. Sie entscheidet aber auch über den sozialen Status eines Menschen und macht materiell unabhängig von Transferleistungen. Arbeit sichert die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Menschen ohne Arbeit und ohne ausreichendes Einkommen sind in der heutigen Gesellschaft von sozialer Ausgrenzung bedroht. 

Arbeitsmarktpolitik muss vor allem darauf gerichtet sein, Menschen in Arbeit zu integrieren. Sie muss einen Beitrag zur Strukturentwicklung leisten, neue Beschäftigungsfelder aufzeigen und neue gesellschaftliche Bedarfe befriedigen. Und sie muss natürlich auch denjenigen Beschäftigungs- und Erwerbsmöglichkeiten erschließen, die am sogenannten ersten Arbeitsmarkt wenige oder keine Chancen haben. Arbeitslosigkeit wird zunehmend als Strukturproblem erkennbar. Das spiegelt sich deutlich in den Strukturen der Arbeitslosen wider. Die Chance, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, sinkt mit der Dauer der Arbeitslosigkeit.

Als ein Angebot, Menschen wieder zu sinnvoller und bezahlter Tätigkeit zu verhelfen, schlagen wir das Projekt »Gemeinwohlarbeit« vor, um gesellschaftlich notwendige Tätigkeiten zu organisieren. Ziel dieses Vorschlags ist es, Arbeitsmöglichkeiten in Bereichen zu schaffen, die von den Kommunen wegen mangelnder Finanzspielräume nicht angeboten werden können und für die Wirtschaft nicht profitabel sind. Die Arbeitsplätze sollen tariflich oder ortsüblich entlohnt werden und voll versicherungspflichtig sein, was eine Arbeitslosenversicherung einschließt.

Die Gemeinwohlarbeit soll konzeptionell so ausgerichtet werden, dass sie neben arbeitsmarktpolitischen auch strukturpolitische Ziele stärker berücksichtigt und so – gerade in ländlichen Regionen – positive Effekte für die wirtschaftlichen Umlandfunktionen hat. Der Bedarf an gemeinwohlorientierter Arbeit, an öffentlichen Dienstleistungen ist groß – vor allem im sozialen und kulturellen Bereich. 

Insgesamt wollen wir 2.500 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse schaffen. Die ersten Stellen werden wir im Jahr 2016 besetzen.

Auch deshalb: Am 13. März 2016 DIE LINKE wählen. Stark für ein solidarisches Sachsen-Anhalt!

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