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Stefan Gebhardt, Stephan Krull

Solidarität mit den Streikenden im Gebäudereiniger-Handwerk und ihrer Gewerkschaft der IG BAU!

Der Landesvorsitzende der Linken in Sachsen-Anhalt, Stefan Gebhardt und der Sprecher der LAG Betrieb und Gewerkschaft, Stephan Krull erklären ihre Solidarität mit den Warnstreikenden Gebäudereinigerinnen, den Gebäudereinigern und ihrer Gewerkschaft, der IG BAU.

DIE LINKE unterstützt die Beschäftigten in ihrem Bemühen, die Arbeitgeber wieder an den Verhandlungstisch zu zwingen. In dieser Woche werden sensible Bereiche der Infrastruktur und Teile der Autoindustrie sowie deren Zulieferer getroffen. Nach erfolglosen Tarifgesprächen wegen der Sturheit der Arbeitgeber ist dieser erhöhte Druck mehr als berechtigt. Gleichzeitig will die Gewerkschaft die Namen von Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche öffentlich machen, die den tariflosen Zustand nutzen, um Reinigungskräfte durch die Änderung von Arbeitsverträgen zu deutlich schlechteren Konditionen zu beschäftigen und zum Beispiel ihrer tariflichen Urlaubsansprüche zu berauben. Diese Form von Nötigung ist völlig inakzeptabel. Die IG BAU spricht von »Drückerei bei Lohn und Urlaub«. Auch dem »Dirty-Job-Pranger« gilt unsere ausdrückliche Solidarität: dieses unmoralische Vorgehen muss dazu führen, das öffentliche Unternehmen sich von schwarzen Schafen in der Gebäudereinigung trennen. Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen sowie ihrer Gewerkschaft viel Erfolg und werden den Arbeitskampf nach unseren Möglichkeiten unterstützen.

DIE LINKE fordert seit langem den Mindestlohn deutlich zu erhöhen, flächendeckende Tarifverträge einzuführen und eine stärkere Tarifbindung politisch durchzusetzen. Der neue WSI-Verteilungsbericht der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem gleichen Ergebnis. In ihrem Bericht wird deutlich, dass die Ungleichheit bei den Einkommen auf einem neuen Höchststand ist und arme Haushalte weiter unter die Armutsgrenze fallen. (Pressemitteilung vom 7. Oktober 2019, boeckler.de). Die Politiker und Ökonomen täten gut daran, die Warnstreiks der Branche als das zu begreifen was sie sind: Klassenkämpfe.


Pressekontakt

DIE LINKE. Saalekreis
Alexander Sorge
Burgstraße 9
06217 Merseburg

Telefon: 03461-213180

vorstand@dielinke-saalekreis.de


Stefan Gebhardt, Stephan Krull

Solidarität mit den Streikenden im Gebäudereiniger-Handwerk und ihrer Gewerkschaft der IG BAU!

Der Landesvorsitzende der Linken in Sachsen-Anhalt, Stefan Gebhardt und der Sprecher der LAG Betrieb und Gewerkschaft, Stephan Krull erklären ihre Solidarität mit den Warnstreikenden Gebäudereinigerinnen, den Gebäudereinigern und ihrer Gewerkschaft, der IG BAU.

DIE LINKE unterstützt die Beschäftigten in ihrem Bemühen, die Arbeitgeber wieder an den Verhandlungstisch zu zwingen. In dieser Woche werden sensible Bereiche der Infrastruktur und Teile der Autoindustrie sowie deren Zulieferer getroffen. Nach erfolglosen Tarifgesprächen wegen der Sturheit der Arbeitgeber ist dieser erhöhte Druck mehr als berechtigt. Gleichzeitig will die Gewerkschaft die Namen von Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche öffentlich machen, die den tariflosen Zustand nutzen, um Reinigungskräfte durch die Änderung von Arbeitsverträgen zu deutlich schlechteren Konditionen zu beschäftigen und zum Beispiel ihrer tariflichen Urlaubsansprüche zu berauben. Diese Form von Nötigung ist völlig inakzeptabel. Die IG BAU spricht von »Drückerei bei Lohn und Urlaub«. Auch dem »Dirty-Job-Pranger« gilt unsere ausdrückliche Solidarität: dieses unmoralische Vorgehen muss dazu führen, das öffentliche Unternehmen sich von schwarzen Schafen in der Gebäudereinigung trennen. Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen sowie ihrer Gewerkschaft viel Erfolg und werden den Arbeitskampf nach unseren Möglichkeiten unterstützen.

DIE LINKE fordert seit langem den Mindestlohn deutlich zu erhöhen, flächendeckende Tarifverträge einzuführen und eine stärkere Tarifbindung politisch durchzusetzen. Der neue WSI-Verteilungsbericht der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem gleichen Ergebnis. In ihrem Bericht wird deutlich, dass die Ungleichheit bei den Einkommen auf einem neuen Höchststand ist und arme Haushalte weiter unter die Armutsgrenze fallen. (Pressemitteilung vom 7. Oktober 2019, boeckler.de). Die Politiker und Ökonomen täten gut daran, die Warnstreiks der Branche als das zu begreifen was sie sind: Klassenkämpfe.