#Solidarität
Zu den am kommenden Montag beginnenden Erzwingungsstreiks der AMEOS-Beschäftigten erklärt Stefan Gebhardt, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt:
»In einer Urabstimmung der Gewerkschaftsmitglieder am 24. Januar 2020 sprachen sich 99,7 Prozent für einen Erzwingungsstreik aus. Unsere volle Solidarität gilt weiterhin den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft. DIE LINKE wird sich auch in den kommenden Tagen an den Streiks beteiligen und steht fest an der Seite der Belegschaft. Die Fraktion der Linken im Landtag von Sachsen-Anhalt wird darüber hinaus den politischen Druck auf die Landesregierung massiv erhöhen. So fordert sie in einem aktuellen Antrag (Drucksache 7/5544): Dort, wo die Tätigkeit der privaten Klinikbetreiber im Gegensatz zum Sicherstellungsauftrag steht, soll eine Rückführung in die öffentliche Hand erfolgen.
DIE LINKE in Sachsen-Anhalt fordert die AMEOS-Kliniken noch einmal auf, sich umgehend an den Verhandlungstisch zu setzen und Tarifverhandlungen mit ver.di zu führen und die unsäglichen Drohungen und Einschüchterungsversuche gegenüber der Belegschaft sofort zu unterlassen.«
DIE LINKE fordert Gesundheit nicht weiter zu einem Markt verkommen zulassen, auf dem Profite mehr zählen als die Menschen: Statt immer weiter zu privatisieren, muss Gesundheit als Teil des Sozialstaats öffentlich organisiert werden. Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens steht nicht nur einer guten Versorgung, sondern auch guten Arbeitsbedingungen der Beschäftigten entgegen.
