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Thomas Lippmann, Stefan Gebhardt

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen – Solidarität mit der jüdischen Gemeinde

Zu dem mutmaßlich antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) mit mindestens zwei Todesopfern erklären der Fraktionsvorsitzende, Thomas Lippmann und der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Stefan Gebhardt:

»Unsere Augen sind in diesen Stunden der Gewalt und extremer Verunsicherung auf Halle gerichtet. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir stehen solidarisch an der Seite der jüdischen Gemeinde - in Halle und überall.

Fest steht: Die gut besuchte Synagoge am heutigen Yom Kippur war Ziel eines Anschlages. Offenbar war zumindest einer der Täter mit einer Kamera ausgestattet, um seine Taten zu filmen, so wie es zum Beispiel auch der Attentäter von Christchurch tat. Neben der jüdischen Gemeinde wurde auch ein Dönerimbiss Anschlagsziel.

Sollte sich der Verdacht eines antisemitischen Anschlages bestätigen, müssen wir von einer neuen Dimension antisemitischen Terrors ausgehen. Diese entschieden zu verurteilen reicht nicht mehr aus, dieser Radikalisierung in unserer Gesellschaft muss entschiedener Widerstand entgegengesetzt werden. Alle demokratischen Kräfte sind mehr denn je aufgefordert, gegen diese Entwicklung zusammenzustehen.

Egal welcher Traditionslinie Antisemitismus folgt - er braucht den entschiedenen Widerspruch der Gesellschaft und jedes Einzelnen. Er muss politisch geächtet und bekämpft werden. Diejenigen, die von Antisemitismus betroffen sind, müssen mit ihren Ängsten endlich ernst genommen und besser geschützt werden, sowohl durch adäquate Maßnahmen der Sicherheitsbehörden, als auch durch gesellschaftliche Solidarität.«


Pressekontakt

DIE LINKE. Saalekreis
Alexander Sorge
Burgstraße 9
06217 Merseburg

Telefon: 03461-213180

vorstand@dielinke-saalekreis.de


Thomas Lippmann, Stefan Gebhardt

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen – Solidarität mit der jüdischen Gemeinde

Zu dem mutmaßlich antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) mit mindestens zwei Todesopfern erklären der Fraktionsvorsitzende, Thomas Lippmann und der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Stefan Gebhardt:

»Unsere Augen sind in diesen Stunden der Gewalt und extremer Verunsicherung auf Halle gerichtet. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir stehen solidarisch an der Seite der jüdischen Gemeinde - in Halle und überall.

Fest steht: Die gut besuchte Synagoge am heutigen Yom Kippur war Ziel eines Anschlages. Offenbar war zumindest einer der Täter mit einer Kamera ausgestattet, um seine Taten zu filmen, so wie es zum Beispiel auch der Attentäter von Christchurch tat. Neben der jüdischen Gemeinde wurde auch ein Dönerimbiss Anschlagsziel.

Sollte sich der Verdacht eines antisemitischen Anschlages bestätigen, müssen wir von einer neuen Dimension antisemitischen Terrors ausgehen. Diese entschieden zu verurteilen reicht nicht mehr aus, dieser Radikalisierung in unserer Gesellschaft muss entschiedener Widerstand entgegengesetzt werden. Alle demokratischen Kräfte sind mehr denn je aufgefordert, gegen diese Entwicklung zusammenzustehen.

Egal welcher Traditionslinie Antisemitismus folgt - er braucht den entschiedenen Widerspruch der Gesellschaft und jedes Einzelnen. Er muss politisch geächtet und bekämpft werden. Diejenigen, die von Antisemitismus betroffen sind, müssen mit ihren Ängsten endlich ernst genommen und besser geschützt werden, sowohl durch adäquate Maßnahmen der Sicherheitsbehörden, als auch durch gesellschaftliche Solidarität.«